Payback - Verein für RessourcentransFair
Motivation
Was ist das PAYBACK-FESTIVAL?
Das Payback-Festival ist ein Charity-Event mit independent alternative rock music. Der Reinerlös der Veranstaltung wird dem Entwicklungshilfeklub zur Finanzierung von Mikrokrediten in Bangladesch und einem Bildungsprojekt in Äthiopien zur Verfügung gestellt.
Payback – der Verein für RessourcenTransFair verbindet das Angenehme mit dem Gemeinnützigen: „Do something good while having a good time“ – unter diesem Motto unterstützen wir mit Musik und guter Laune ausgewählte Projekte des Entwicklungshilfeklubs. Wir freuen uns sehr, das PAYBACK-FESTIVAL heuer zum zweiten Mal auf die Beine stellen zu können.
Wozu das Ganze?
Der Reinerlös des PAYBACK-FESTIVALS geht an ausgewählte Projekte des Entwicklungshilfeklubs. Der Entwicklungshilfeklub besteht seit 1973 und hat sich engagiert, gemeinnützig und unabhängig der Unterstützung von Menschen in Not verschrieben.
Folgende Projekte werden mit dem PAYBACK-FESTIVAL 2010 unterstützt:
Projekt 216: Leben und Lernen (Äthiopien)
Projekt 225: Der Armut entkommen (Bangladesch)
Nähere Informationen zu den Projekten und der Arbeit des Entwicklungshilfeklubs: www.eh-klub.at
Motivation
Mit dem Erlös der Veranstaltung wird Menschen geholfen, die durch unsere Finanzkrise unverschuldet in Not geraten sind. Konkret spenden wir den kompletten Reinerlös aus der Veranstaltung an den Entwicklungshilfeklub für ein Mikrokreditprojekt in Bangladesch und ein Bildungsprojekt in Äthiopien.
In Bangladesch werden mit diesen Mitteln Kleinstkredite vergeben, mit denen sich eine Familie z.B. eine Kuh, Werkzeug, oder ein landwirtschaftliches Gerät kaufen kann. Dadurch können sich extrem arme Menschen eine Existenz aufbauen.
Wir legen Wert auf die Feststellung, dass diese spendenfinanzierten Darlehen, im Gegensatz zu "kommerziellen" Mikrokrediten, zinsenfrei und ohne Gruppendruck vergeben werden. Das zurückbezahlte Geld steht dann der nächsten Familie zur Verfügung.
In Äthiopien wird der Betrieb eines Ausbildungszentrums finanziert, in dem Frauen die Möglichkeit geboten wird, verschiedene Fertigkeiten zu lernen, mit denen sie Geld verdienen können. Mit einer Nähstube, einem Imbiss-Stand oder einer Anstellung in einem Betrieb haben bereits viele von ihnen den Schritt in ein besseres Leben gemacht. Auch andere Frauen wollen endlich LERNEN UND LEBEN.
Wir wollen vor allem Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenken, dass die Weltwirtschaftskrise noch nicht vorbei ist, und dass die wahren VerliererInnen nicht die AktionärInnen sind, deren Anteile an börsenotierten Unternehmen nun vorübergehend weniger wert sind. Vielmehr leiden jene Menschen am meisten unter den aktuellen Entwicklungen, deren Existenzgrundlage durch den Einbruch der Rohstoffpreise, durch Errichtung neuer Handelsbeschränkungen, durch verstärkte Subventionierung der lokalen (Land-)Wirtschaft der Industrienationen sowie durch Kürzung der Entwicklungshilfe-Budgets in den Industrienationen zerstört wird. Im MDG-Report 2009 der UNO (MDG = Millennium Development Goals) wurde Österreich übrigens negativ hervorgehoben, als eine der wenigen Industrienationen (neben Italien und Griechenland), die es 2008 nicht einmal geschafft haben, 50% der selbst gesteckten Ziele hinsichtlich der Bereitstellung staatlicher Mittel für die Entwicklungshilfe (ODA) zu erreichen.
Unser Partner, der Entwicklungshilfeklub, (www.eh-klub.at) setzt sich gemeinsam mit den betroffenen Menschen, mit lokalen PartnerInnen, mit Freiwilligen und UnterstützerInnen für eine bessere Lebenssituation von Menschen in Entwicklungsländern ein. Lokal passende Projekte mit nachhaltiger Wirkung sollen den Menschen ihre wirtschaftliche Handlungsfähigkeit zurückgeben.
Projekt 216: Leben und Lernen (Äthiopien)
Projekt 225: Der Armut entkommen (Bangladesch)